Jeder kennt sie und fast jeder Mensch in Deutschland sieht sich mindestens eine davon an, gemeint sind die Castingshows, die in Deutschland immer mehr an Populatität gewinnen. Neben Germanys Next Topmodel und X Factor gibt es noch andere Castingshows. Die beliebtesten davon sind Das Supertalent und DSDS, das Geheimnis liegt unter anderem in dem Chefjuror Dieter Bohlen, der im Gegensatz zu dem einen oder anderen Juror nie den Platz hergegeben hat und auch in seiner frechen und brutal ehrlichen Kritik an die Kandidaten. Zu Anfang reizen das Publikum natürlich auch die die ersten Castings, in denen die Spreu vom Weizen getrennt wird und in denen deutlich zu erkennen ist, wer Talent hat und wer nicht.

 

Aber welche Show ist nun die bessere? Welche kommt beim Publikum besser an und warum schaut man sich jedes Jahr wieder diese Castings an? Dazu schaue man sich folgenden Vergleich an:

Bildquelle: aboutpixel.de / sänger © mr.nico

DSDS: Die bekannteste und älsteste Castingshow in Deutschland, in der man nach dem besten Sänger bzw. nach der besten Sängerin sucht, eben dem Superstar. Frei nach der Devise „Jeder kann singen“ laufen auch fröhlich alle möchlichen Kandidaten zur Show und lassen sich von der Jury bewerten. Mit nur 2 von 3 Jas ist man weiter, doch oft wird in den ersten Castings gezeigt, dass eben nicht jeder singen kann oder zumindest nicht gut genug um in die Mottoshows zu kommen. Wo wir gerade davon sprechen: In den Mottoshows sind nur noch die 15 besten Sängerinnen und Sänger aus weit über meist 300.000 Bewerbern! Dabei werden die verschiedensten Mottos abgegrast und das kann alles sein – Lovesongs, Songs der 80er, Rock, Internationales und vieles mehr. Später, wenn nur noch wenige Kandidaten übrig sind, werden es pro Kandidaten dann 2 Songs und die allerletzten Kandidaten dürfen 3 Lieder singen. Ab den Mottoshows entscheidet im Übrigen das Publikum, das per Telefon oder via Handy voten kann, vorher entscheidet die Jury wer in die nächste Runde darf und wer gehen muss. In den vorherigen Castings, wenn unter all den Bewerbern die besten ausgesucht wurden (meist über 30 Kandidaten), dann wird durch verschiedene Gruppenbildungen und verschiedene Songs, Rock, Pop, Balladen etc., herausgesucht, wer der Beste ist und wer nicht.

Das Supertalent: Bei das Supertalent gibt es eine große Bühne und die Jury und hinter der Jury sitzt ein großes, breit gefächertes, Publikum, das live dabei ist, wenn die Bewerber sich mit ihren Talenten in die Herzen der Menschen performen oder sich völlig blamieren. Im Gegensatz zu DSDS wird hier nicht nur gesungen, sondern auch Akrobatik, Tanz und Schauspiel präsentiert, mal gut, mal schlecht. Einige andere Kandidaten kommen auch mit völlig skurilen, teils auch ekeligen, Talenten, die natürlich nicht die breite Masse treffen. Erstaunlich ist auch, dass bei das Supertalent nicht nur Bewerber aus Deutschland und deutschsprachigen Ländern wie Österreich und der Schweiz vorstellen, sondern auch Kandidaten aus Amerika, Australien, England, China und noch etlichen anderen Ländern. Bei DSDS kommen die Kandidaten im Normalfall nur aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, nur mal zum Vergleich. Bei das Supertalent entscheidet die Jury, wer weiter kommt und wer geht, bis zum Halbfinale, wo mehrere Bewerber gegeneinander antreten, dort werden die besten vom Publikum ausgewählt. Auch hierbei wählt man via Telefon oder per SMS, jedoch wählt die Jury im Halbfinale noch einen Kandidaten extra, der ins Finale mit darf.

Es bleibt zwar offen, welche Show wirklich am beliebtesten ist, denn auch wenn viele Bewerber bei das Supertalent aus der ganzen Welt zu kommen scheinen, so ist das vielleicht aber auch nur so, weil die Bewerber kein Gesangstalent vorweisen, sondern ein anderes, womit sie aber nur in diesem Casting eine Chance hätten und nicht bei DSDS, aber dennoch kann man sagen, dass beide Castings etwas für sich haben und daher auch so gut beim Publikum ankommen.